{"id":455,"date":"2023-01-21T16:00:09","date_gmt":"2023-01-21T16:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/?p=455"},"modified":"2023-06-24T08:21:58","modified_gmt":"2023-06-24T08:21:58","slug":"32-filmfestival-des-osteuropaischen-films-in-cottbus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/?p=455","title":{"rendered":"32. Filmfestival des Osteurop\u00e4ischen Films in Cottbus"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Vom 08.11.-13.11. fand in Cottbus das 32. Filmfestival des osteurop\u00e4ischen Films statt. Schwerpunktland war in diesem Jahr das Land Rum\u00e4nien, dazu wurde ein gesamter Tag auch auf den Film in der Ukraine geschaut.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Er\u00f6ffnung im Staatstheater<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Er\u00f6ffnet wurde das Festival am Dienstagabend mit einer gro\u00dfen Er\u00f6ffnungsfeier im Staatstheater Cottbus. Moderatorin Monika Anna Wojtyllo f\u00fchrte gekonnt durch den Abend, bei dem Felix R\u00e4uber, Frontman der Elektro-Pop Gruppe&nbsp;<em>polarkreis 18<\/em>, nicht nur sein musikalisches K\u00f6nnen unter Beweis stellte, sondern auch Einblicke in seine Filmproduktion \u201eWas ist Heimat\u201c gab. Programmdirektor Bernd Buder gab im Interview bereits einen ersten Einblick in das Festival. Insgesamt wurden auf dem Festival in Cottbus 219 Filme gezeigt, 12 davon im Hauptwettbewerb Spielfilm. Einer davon, n\u00e4mlich die Kom\u00f6die&nbsp;<em>Luxembourg, Luxembourg<\/em>, wurde dann auch als Er\u00f6ffnungsfilm dem Publikum pr\u00e4sentiert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/kumenische-Jury_CGoethe-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-457\" srcset=\"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/kumenische-Jury_CGoethe-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/interfilm-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/kumenische-Jury_CGoethe-300x200.jpg 300w, https:\/\/interfilm-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/kumenische-Jury_CGoethe-768x512.jpg 768w, https:\/\/interfilm-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/kumenische-Jury_CGoethe-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/interfilm-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/kumenische-Jury_CGoethe-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/interfilm-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/kumenische-Jury_CGoethe-1080x720.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die \u00d6kumenische Jury beim Festival in Cottbus. \u00a9 FFC\/Thomas G\u00f6the<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Der Film des ukrainischen Regisseurs Antonio Lukich erz\u00e4hlt die Geschichte zweier ungleicher Zwillingsbr\u00fcder. Kolya und Vasiya sind Ukrainer mit jugoslawischen Wurzeln. Ihr Vater war eine Art Gangsterboss, verschwand aber noch w\u00e4hrend ihrer Kindheit. W\u00e4hrend Kolya ein ziemlicher Tunichtgut geworden ist, sein Lebensunterhalt als Busfahrer verdient, nebenbei aber Drogen dealt und viele Probleme verursacht, versucht sein Bruder, der ein Kind hat, als Polizist Karriere zu machen, auch wenn sein Schwiegervater lieber h\u00e4tte, dass er Geld beschafft. Dann erhalten die beiden die Nachricht, dass ihr Vater verungl\u00fcckt und in einem Krankenhaus in Luxemburg liegen w\u00fcrde, wo er vermutlich bald sterben w\u00fcrde. Kolya m\u00f6chte sofort hin, auch wenn Mutter und Bruder dagegen sind. Dann baut Kolya mit dem Bus einen Unfall, wobei sich eine alte Dame beide H\u00e4nde bricht. Sie will ihn verklagen, was bedeutet, dass er in Haft m\u00fcsste. Er versucht sie umzustimmen und pflegt sie. Nach einem Familienessen, bei dem Vasiyas Frau ihm vorwirft, er habe ihre Tr\u00e4ume zerst\u00f6rt, machen sich die beiden auf den Weg nach Luxemburg.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vier Tage voller Filme<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In den kommenden Tagen gab es anschlie\u00dfend viele filmische Highlights in den verschiedenen Spielst\u00e4tten zu sehen. Dazu z\u00e4hlte der von der \u00d6kumenischen und der FIPRESCI-Jury ausgezeichnete Film\u00a0<em>Minsk<\/em>\u00a0sowie der Gewinner des Hauptpreises,\u00a0<em>Safe Place<\/em>. In diesem Film erz\u00e4hlt Regisseur und Hauptdarsteller Juraj Leroti\u0107 die Geschichte von ihm und seinem Bruder Damien, den er nach einem Selbstmordversuch in seiner Wohnung in Zagreb findet. Nachdem Damien in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, wird er zwar behandelt, allerdings wird weder seinem Bruder noch seiner Mutter eine zufriedenstellende Auskunft \u00fcber die geplante Behandlung gegeben. Nachdem Damien aus dem Krankenhaus flieht, entschlie\u00dfen sich Mutter und Bruder ihn zur\u00fcck in die Heimat nach Split zu bringen und dort in ein Krankenhaus zu bringen. In Split angekommen verschwindet Damien aber und Mutter und Sohn beginnen die Suche, um Schlimmeres zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eco-East beim \u00f6kumenischen Empfang in der Oberkirche<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Seit einigen Jahren ist auch der \u00d6kumenische Empfang in der Leipziger Oberkirche Teil des offiziellen Festival-Programms. Das Datum fiel in diesem Jahr sogar auf den Geburtstag von Martin Luther, woran Pfarrer Dr. Uwe Weise bei seiner Begr\u00fc\u00dfung erinnerte. In diesem Jahr wurde im Rahmen des Empfangs der Kurzfilm\u00a0<em>No Body and the Blue Sky<\/em>\u00a0von Magda Gvelesiani und Leah Peirce gezeigt. Die deutsch-georgische Produktion folgt dem Fluss Bzhuzi und zeigt verschiedenste Menschen, f\u00fcr die dieser Fluss Teil ihres Lebens ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Preisverleihung am Samstag mit 13 Preisen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Am Samstagabend wurden dann in der Stadthalle Cottbus die insgesamt 13 Preise des Festivals verliehen. Fernsehmoderator Christian Matth\u00e9e vom RBB f\u00fchrte elegant durch die Verleihung, bei der es u.a. einen Preis f\u00fcr den Rum\u00e4nischen Schauspieler Iulian Postelnicu f\u00fcr seine Rolle in dem Film&nbsp;<em>Man of Deeds<\/em>&nbsp;und f\u00fcr den polnischen Regisseur Damian Kocur f\u00fcr seinen Film&nbsp;<em>Bread and Salt<\/em>&nbsp;gab. Beim anschlie\u00dfenden Empfang konnten die Besucher*innen ein wunderbares Festival Revue passieren lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 08.11.-13.11. fand in Cottbus das 32. Filmfestival des osteurop\u00e4ischen Films statt. 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Moderatorin Monika Anna Wojtyllo f\u00fchrte gekonnt durch den Abend, bei dem Felix R\u00e4uber, Frontman der Elektro-Pop Gruppe&nbsp;polarkreis 18, nicht nur sein musikalisches K\u00f6nnen unter Beweis stellte, [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":457,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[25,1],"tags":[],"class_list":["post-455","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news","category-uncategorized"],"acf":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-08 03:51:34","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/455","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=455"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/455\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":458,"href":"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/455\/revisions\/458"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=455"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=455"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/interfilm-deutschland.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=455"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}