Unser Gesprächspartner beim nächsten InterFILMgespräch am 22. September ist Torsten Frehse, Gründer und Geschäftsführer von Neue Visionen Filmverleih GmbH. In den fast 30 Jahren seiner Tätigkeit hat er das deutsche Art House-Kino geprägt mit europäischer Filmkunst von Roy Andersson bis Ulrich Seidl, mit Wiederaufführungen von Klassikern, der Entdeckung von Newcomern und bemerkenswerten deutschen Filmen.
Er hat uns „Birnenkuchen mit Lavendel“ offeriert und „Monsieur Claude“ vorgestellt ebenso wie „DJ Ahmet“ (Ökumenischer Filmpreis Recklinghausen 2026). Mit ihm durften wir „In die Sonne schauen“, selbst „Wenn das Licht zerbricht“ (Kirchlicher Filmpreis, Nordische Filmtage Lübeck 2024) und „Einer nach dem anderen“ sich einer „Therapie für Wikinger“ unterziehen muss…
Circa 14 Filme bringt der Verleih pro Jahr ins Kino, achtmal wurde er mit dem Verleiherpreis des BKM ausgezeichnet. Derzeit laufen „Lebensansichten eines Huhns“ von György Pálfi und „Vaterland“ von Pawel Pawlikowski (mit Hanns Zischler und Sandra Hüller als Thomas und Erika Mann), demnächst „Die Blutgräfin“ von Ulrike Ottinger. Gute Aussichten für einen spannenden Kinoherbst!
Aber nach welchen Kriterien stellt ein Verleih sein Programm zusammen? Zu welchem Zeitpunkt entscheidet er sich für einen Film? Welche Rolle spielen heutzutage Festivals und Kinos, und welche anderen Distributionskanäle sind von Bedeutung? Diese und weitere Fragen möchten wir mit Torsten Frehse besprechen.
InterFILMgespräch am Dienstag, 22. September 2026, 18:00 – 19:00 Uhr, online
Ein Link zur Teilnahme an diesem Zoom-Event wird Interessierten gern zur Verfügung gestellt. Anmeldung bitte an vorstand@interfilm-deutschland.de
